alltäglich

Wien wollte nie ein Dorf sein

Obwohl ich die Aussage „Wien ist ein Dorf!“ irgendwie unangebracht find, rutscht sie mir dennoch des Öfteren über die Lippen. Ich bin ein Landkind, ich komm aus einer Marktgemeinde die noch nicht einmal 14.000 EinwohnerInnen beherbergt, demnach also (nach welcher (Bauern)Regel auch immer), noch keine Stadt ist – und es wahrscheinlich auch nie sein wird… Continue reading Wien wollte nie ein Dorf sein

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alltäglich

Verhandeln mit Kater im Kopf

Es ist Freitagnacht, oder eigentlich, wenn wir ehrlich sind, schon Samstagfrüh. Aber sehr früh. Jedoch spät genug, um endlich nachhause zu gehen. Ich spaziere also die glitzer-feuchten Straßen um die Gumpendorfer hinunter zur Naschmarkt-U4 und stoße dort auf reges Treiben. Es handelt sich jedoch nicht um Nachtschwärmende wie ich, auf der Suche nach Orientierung und… Continue reading Verhandeln mit Kater im Kopf

poesie

Müdigkeit

Bleischwer und von einem schwindeligen Rauschen durchdrungen liegt mein Körper ruhelos ruhig da. Waagerecht aber ohne Balance gleite ich Schicht für Schicht tiefer in mein Deckenmeer. Ich starre, wo auch immer mein Blick landet; verschwommen und unkonzentriert versucht meine Iris vergeblich Fokus zu finden. Sie weigert sich schließlich. Mein Zimmer ist erleuchtet vom Tag-Sein draußen.… Continue reading Müdigkeit

alltäglich

Zug um Zug und dann kam Blut

Heute stand mal wieder ein Besuch bei meiner Zahnärztin an. Für mich an sich nichts Schlimmes oder Aufregendes, ich muss da ständig hin. Bin quasi Stammkundin; ich scherz schon über ein Abo mit meiner Ärztin. „Von Geburt an hab ich schlechte Zähne.“ Sowas sagt sich leicht – dann ist weder mein Konsum noch meine unregelmäßige… Continue reading Zug um Zug und dann kam Blut